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Kinder
im Straßenverkehr
“Vorsicht!
Kinder auf der Straße”
So üben Sie richtig mit Ihrem Kind
Die wichtigsten
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Verkehrserzieher für das Kind sind die Eltern. Praktische Übungen sind für die Vorbereitung auf den Straßenverkehr unerläßlich. Die Frage lautet: "Wo und vor allem wie geschieht dies am sinnvollsten?" Nachfolgend finden Sie dazu einige Anregungen.

• Die einzelnen Übungspunkte verteilen sich über mehrere Jahre. Sie haben deshalb viel Zeit.

• Üben Sie lieber häufiger, aber dafür kurz mit Ihrem Kind, da es sonst schnell ermüdet und die Konzentration verliert.

• Legen Sie bei den praktischen Übungen Wert auf die gewohnte Umgebung, die Nähe Ihrer Wohnung. Nehmen Sie jede Gelegenheit zum Üben wahr, die sich auf Ihren alltäglichen Wegen bietet.

1. Erklärung

Verwenden Sie einfache Begriffe. Wenn Ihr Kind die Erklärungen wiederholt, merken Sie schnell, ob es Sie richtig verstanden hat.

2. Anleitung

Machen Sie Ihrem Kind vor, wie man sich richtig verhält und erklären "sich selbst", was Sie gerade tun.

3. Mit dem Kind zusammen üben

Fragen Sie Ihr Kind bei gemeinsamen Übungsgängen vordem nächsten Schritt ("Was machen wir als nächstenes?"). Ihr Kind wird zum Mitdenken angeregt, und sein Verständnis gefördert.

4. Übergabe der Führung

Lassen Sie Ihr Kind allmählich eine Aufgabe allein durchführen. Es soll dabei laut erklären, was es sieht und was seine Absicht ist.

5. Erhöhen der Schwierigkeit

Damit Ihr Kind lernt, in allen denkbaren Situationen das Richtige zu tun, steigern Sie mehr und mehr die anforderungen. Üben Sie auch an Orten mit schwierigeren Verhältnissen als bisher.

6. Beobachtung,  Kontrolle, Wiederholung

Wenn Sie Ihr Kind beobachten, werden Sie feststellen, ob es auch unter veränderten Bedingungen, z.B. wenn es abgelenkt wird, das richtige Verhalten zeigt.

Wichtig ist auch eine ständige (auch versteckte) Kontrolle seiner Fortschritte.

Ebenso nötig ist die Wiederholung all dessen, was Ihr Kind noch nicht beherrscht. Sie brauchen dazu viel Geduld - aber die zahlt sich aus, wenn Sie nach einigen Jahren höcht erfreut feststellen können, daß Ihr Kind in allen möglichen Situationen - sozusagen "im Schlaf" - richtig handelt.

• Setzen Sie Prioritäten bei der Zusammenstellung der Übungen; diese richten sich nach den örtlichen Gegebenheiten.

• Üben Sie lieber einmal zuviel als zuwenig; früher Erfolg ist trügerisch: Ihr Kind darf keinesfalls vorzeitig allein in den Straßenverkehr!

•       Beginnen Sie am besten sofort!

Die Übungen schrittweise:

Bei der Verkehrserziehung herrscht der Grundsatz: Kleine Schritte ermöglichen große Fortschritte. Sie dürfen Ihr Kind durchaus loben, wenn es Fortschritte macht - genauso sollten Sie auf Fehler mit sachlicher Kritik reagieren.

Die richtige Reihenfolge

Der hier vorgegebene Übungsablauf versteht sich als eine Orientierungshilfe. Grundsätzlich kann die Reihenfolge frei gewählt werden. Empfehlenswert ist jedoch, die nachstehend zu Beginn aufgeführten Übungsteile

"Der Gehsteig" und "Gehsteigrand"

an den Anfang zu setzen, da alle weiteren Übungen auf diesen Schritten basieren.
Im übrigen ist ein Programm "vom Reißbrett" schon deshalb wenig sinnvoll, da die Verkehrserziehungindividuell gestaltet werden soll: Nur Sie selbst können über Art und Zeitpunkt einer Übung entscheiden.