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Kinder
im Straßenverkehr
“Vorsicht!
Kinder auf der Straße”
Inline-Skating
und
Skateboarding
Inline-Skating

Obwohl das Rad die Menschen seit mehr als 5000 Jahren begleitet, ist eine neue Variante der Fortbewegung auf diese Art und Weise, das Inline-Skating, eine sehr junge Erfindung. Die Vorgänger der Inline-Skates, die auch
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Rollerblades oder Inliner genannt werden, waren die vierrädrigen Rollschuhe. Im Jahr 1863 bastelte sich ein Amerikaner aus New York das erste Paar von ihnen zusammen.

So richtig populär wurde der Rollschuh erst in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Der gravierendste Unterschied zwischen Rollschuhen und den heute so verbreiteten Inline-Skates ist die Anordnung der Rollen. Während bei Rollschuhen
zwei Paar nebeneinander liegen, haben die Inliner vier hintereinander in einer Linie. Der eigentliche Entdecker der
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Rollerblades war ein Eishockeyspieler aus dem US-Staat Minnesota, der 1980 auf die einfache wie geniale Idee kam, die Kufen seiner Schlittschuhe gegen hintereinander liegende Rollen auszutauschen - der Inline-Skate war geboren!
Von da an war es nur noch eine Frage der Zeit, bis Inline-Skates zunächst von Sportlern als Trainingsgerät und schließlich von der Masse als Fortbewegungsmittel entdeckt und bald darauf explosionsartig verbreitet wurden. Waren es im Jahr 1992 etwa
100 000 Inline-Skater, die über Deutschlands Straßen flitzten, so hatte sich ihre Zahl 1996 schon auf über eine Million erhöht, heute ist Deutschland Europas Inline-Land Nummer 1.

Von amerikanischen Inlineverhältnissen sind wir aber noch weit entfernt, denn in den USA skaten über 19 Millionen Menschen!

Inline-Skating ist eine Sportart, die Spaß, Fitness und Freude an der Bewegung miteinander verbindet und darüber hinaus von jedem leicht zu erlernen ist. Für die einen ist das Inlinen hauptsächlich Fitneßtraining und Ausgleichssport, für die anderen die reine Lust am Fahren. Hört man sich in der ”Inline-Szene” um und befragt die Skater, was sie denn nun eigentlich bewegt, einen nicht unerheblichen Teil ihrer Freizeit auf den kleinen Rollen, die im Fachjargon übrigens Wheels genannt werden, zu verbringen, erhält man auch hier die unterschiedlichsten Antworten.
Wer der Meinung ist,  Rollerblades seien nur etwas für temposüchtige Kids oder ausgeflippte Freaks, täuscht sich gewaltig: Inline-Skating ist ein Sport für alle Menschen, die einen durchschnittlich ausgeprägten Gleichgewichtssinn und Lust auf Bewegung haben Für das Gros der europäischen und amerikanischen Skater ist die neue Sportart weniger ein sportliches Kräftemessen sondern vielmehr Ausdruck einer Lebensart, deren Anhänger deutlich demonstrieren, dass sie Spaß am Leben haben wollen, imd überhaupt keine Lust darauf verspüren, sich auf den Streß und die Leistungsmaschinerie der heutigen Zeit einzulassen.
Wer die Augen offenhält und sich in den Mekkas- München gehört mit dem Englischen Garten und dem Olympiapark natürlich auch dazu der Skater bewegt wird eine interessante Entdeckung machen:
Inline-Skatern steht der Spaß an dem, was sie machen, buchstäblich ins Gesicht geschrieben, egal ob es sich ob Teens, Twens oder weiter aufsteigende Altersklassen handelt.
Ebenso wie jeder Rollerbladen kann ist es nahezu überall möglich zu fahren, ob auf Straßen, in Parks oder in der sogenannten Halfpipe, eine gigantische Röhre in U-Bahn heißt nicht, daß man es auch darf , denn es gibt natürlich auch für Skater gewisse Regeln im Straßenverkehr.
Offiziell sind Inliner auf der Straße nicht zugelassen, da sie im Sinne der Straßenverkehrsordnung keine Fahrzeuge sind.
Somit bleibt ihnen nur der Gehweg und Radwege, was zwar nicht so gefährlich ist wie auf der Straße, aber dennoch erfordert das Skaten stets hohe Aufmerksamkeit und besondere Rücksicht gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern. Zum Üben besonders gut geeignet sind große, wenig frequentierte Parkplätze oder leere Fußgängerzonen, z.B. an Sonn-und Feiertagen.
Optimal sind natürlich eigens für die Inline-Fans eingerichtete Anlagen, von denen es jedoch noch kaum welche gibt. Bevor man sich zum Bladen auf die Straße begibt, sollte sichergestellt sein, daß man über die komplette Ausrüstung verfügt, denn erst dann macht Inline-Skating erst richtig Spaß und ist eine hervorragende Möglichkeit, Ausdauer und Fitness erheblich zu steigern. Dabei ist das Inlinen eine sehr schonende, harmonische Sportart,  jedenfalls solange Stürze vermieden werden.
Das ist wohl auch einer der Gründe, warum man unter den Inline-Skatern viele Sportler findet, die von Jogging, Fußball oder Skifahren auf das ”sanfte” Inlinen umgestiegen sind. Im Gegensatz zu den meisten anderen Sportarten trainiert es die Koordination und die Beweglichkeit, ohne die Gelenke, Muskeln und Sehnen zu überfordern.  Bevor es losgehen kann, muß man sich natürlich erst einmal die erforderliche Ausrüstung beschaffen. Das Wichtigste daran sind die Inline-Skates.

Hier gibt es einen sehr direkten Zusammenhang zwischen Preis und Qualität. An billigen Skates, d.h. in der Preisklasse unter 150 Mark, hat man meistens nicht sehr viel Freude, eine Investition zwischen 300 und 500 Mark ist am sinnvollsten. Am Besten läßt man sich vom Fachhändler beraten und wählt aus der Fülle der Modelle seinen Favoriten aus.
Mit dem Kauf der Skates ist die Ausrüstung noch nicht vollständig, das Standardequipment besteht aus Knie- Ellbogen-und Handgelenkschonern sowie einem Helm. Auch beim skaten “um den Block” ist es unbedingt notwendig, diese Schutzausrüstung zu tragen, es sei denn man ist versessen darauf, sich offene Knie und verstauchte Handgelenke zu holen.
Hat man diese sogenannte zu bleiben und nicht zu verkrampfen! Dann wird jeweils ein Bein abwechselnd von dieser Grundstellung nach außen geschert und gibt Schub, das Körpergewicht lastet auf dem rollenden Fuß. Die ersten Schritte auf Inlinern sind geschafft! Bald merkt man, daß Inline-Skating eine wunderbare Möglichkeit ist, Lust an der Bewegung zu finden und dem Streß einfach “davonzu-skaten”. Viel Spaß!